Berichte 2020 / 2021 / 2022



19.04.2022,   Motorradweihe: Über 300 Biker erhalten Segen zum Saisonstart

Bei herrlichem Sonnenschein und strahlend blauem Himmel trafen sich am Ostermontag, 18. April 2022 nach einer zweijährigen Corona bedingten Pause, über 300 Bikerinnen und Biker in Laimnau zur traditionellen Motorradweihe. Zum ersten Mal erhielten sie von Pfarrer Simon Hof den Segen für eine unfallfreie Saison.
Geduld, Beharrlichkeit, aber auch das Erkennen von Verantwortung, die Vermeidung von Unfällen und gefährlichen Situationen sowie eine glückliche Heimkehr wünschte Pfarrer Simon Hof der versammelten Gemeinschaft von Bikern für die bevorstehende Saison. Das Motorradfahren stifte Gemeinschaft und ermögliche einen Austausch über die schönen Seiten des Lebens, so Hof. Mit der Feier der Motorradweihe stellten die Bikerinnen und Biker die Motorradsaison unter Gottes Schutz und Segen.
Nach dem Gottesdienst ging es zu einer kurzen Ansprache vor die Kirche, wo die Bikerinnen und Biker bei ihren Motorrädern versammelten. Pfarrer Hof wies darauf hin, dass der Segen keine Abhilfe für Unvorsichtigkeiten und überhöhte Geschwindigkeiten biete. „Wenn man mit 150 Kilometern pro Stunde gegen eine Wand fährt, kann auch ein Segen Verletzung oder Tod nicht verhindern“, warnte Pfarrer Hof.
Im Anschluss an den Segen ging es auf die traditionelle Rundfahrt bis zur Argentalhalle. Dort erhielten alle Bikerinnen und Biker noch einmal ganz persönlich den Weihwassersegen. Der anschließende Frühschoppen im Foyer der Argentalhalle gab Gelegenheit miteinander ins Gespräch zu kommen.
Schon jetzt vormerken: Am Ostermontag 2023 wird der MSC Langnau wieder zur Motorradweihe nach Laimnau mit Pfarrer Simon Hof einladen.





01.12.2021,   Moritz Baumann beendet Schweizer Meisterschaft im Motocross auf Platz drei

Mit einem hervorragenden dritten Rang in der Schweizer Meisterschaft schloss Moritz Baumann vom Motorsportclub Langnau in der Kategorie Junioren open die Saison 2021 ab.

„Die Vorbereitungen für die Saison liefen wegen der zahlreichen Corona-Einschränkungen etwas holprig. In Deutschland waren die meisten Rennstrecken geschlossen und auch der Grenzübertritt nach Italien war zu dieser Zeit noch möglich“, so Moritz Baumann.
Die ersten Rennläufe in der Saison 2021 fielen dann wegen der Corona-Beschränkungen aus. Als es wieder möglich war, Rennen in Italien zu bestreiten, nutzte Moritz Baumann diese Möglichkeit. „Ich kannte die Rennstrecken in Italien von früheren Trainingsläufen sehr gut, so dass ich meine Trainingsrückstände damit etwas ausgleichen konnte“, so Baumann.
Bei den beiden Rennen in Italien sicherte er sich jeweils mit der besten Trainingszeit die Möglichkeit, als Erster den Startplatz für die Rennen auszusuchen. Auch wenn die Starts in den Rennen nicht optimal waren, schaffte er es dennoch durch seinen Kampfgeist Meter für Meter gutzumachen und als Vierter die Ziellinie zu überqueren.
Die Saison ging dann weiter mit Rennläufen in der Schweiz: Platz zwei sicherte er sich beim Rennen in Zuckenriet. Weitere Platzierungen auf dem Siegertreppchen folgten, so dass er vor dem Saisonfinale in der Meisterschaft auf Platz drei lag. Sein Rückstand auf den zweitplatzierten Fahrer der Meisterschaft waren lediglich 34 Punkte.
Pro Rennwochenende werden zwei Rennläufe gefahren. Für einen Sieg gibt es jeweils 25 Punkte. Theoretisch konnte Moritz Baumann also in den beiden Finalrennen noch 50 Punkte einfahren. Mit der zweitbesten Zeit im Training waren für den jungen MSC-Fahrer also noch alle Chancen offen. „Leider hatte ich in beiden Läufen sehr schlechte Starts und war dadurch in ein Startgerangel geraten. Deshalb verlor ich wertvolle Plätze, die ich dann wieder aufholen musste“, so Moritz Baumann. In der Endabrechnung überfuhr Moritz Baumann als Dritter die Ziellinie.
Damit sicherte er sich in der Schweizer Meisterschaft den ausgezeichneten dritten Rang. „Ich freue mich sehr über den dritten Rang und danke allen, die mich dabei unterstützt haben“, so Moritz Baumann.

Einen tollen Erfolg für den jungen MSC-Fahrer Moritz Baumann (41). Er belegte in der Schweizer Meisterschaft Platz drei.

06.09.2021,   Fahrer liefern sich spannende Zweikämpfe

Beim MX Jugendcup auf dem Gelände in Konstanz-Dettingen lieferten sich die Fahrerinnen und Fahrer schnelle und coole Rennläufe. Alle Klassen waren sehr gut besetzt. Mit Emily Bießenberger, Sandra Magino, Fabian Renz, Claudio Bercher und Leonard Döbele war der MSC Langnau im Fahrerfeld gut vertreten.

In der Damenklasse sicherte sich Emily Bießenberger im ersten Rennen auf einer Husqvarna TC 125 nach spannenden Zweikämpfen Platz zwei. Auch im zweiten Rennen lieferte sie sich enge Zweikämpfe. Beim Überholmanöver um Platz zwei kollidierte sie mit einer Konkurrentin und verlor wertvolle Plätze. Am Ende fuhr sie als Siebte über Ziellinie. Mit einem zweiten und einem siebten Platz belegte sie in der Tageswertung Rang vier.
Sandro Magino auf einer KTM SX 125 und Fabian Renz auf einer Yamaha 250 4T starteten gemeinsam in einer Klasse. Rasante Kurvenduelle und gewagte Sprünge brachten Sandro Magino gleich in beiden Rennen auf Platz drei. In der Tageswertung sicherte sich deshalb mit Rang drei einen Platz auf dem Siegertreppchen. Fabian Renz kam auf den Plätzen fünf und vier ins Ziel und wurde in der Tageswertung Vierter.

28.09.2020,   Bernd Kreuzer lässt alle Jungs hinter sich

Nach einer längeren Pause stieg Bernd Kreuzer vom Motorsportclub Langnau beim Rennen in Oschersleben in der Klasse Pro Superbike Legends auf einer Kawasaki ZX7RR wieder in die Klassikmeisterschaft ein. Unter besonderen Hygiene- und Abstandsregelungen sowie ohne Zuschauer gingen die Trainings- und Rennläufe über die Bühne.

Nach den beiden Zeittrainings startete Kreuzer von Startplatz sechs in den ersten von zwei Rennläufen. Nach einem guten Start machte er bereits bis zur ersten Kurve mehrere Plätze gut und übernahm die Führung in der Klasse Pro Superbike Legends. Auch im zweiten Rennen bot sich ein ähnliches Bild und Bernd Kreuzer sicherte sich erneut Platz eins in seiner Klasse. Die Plätze zwei und drei gingen an Andreas Peck und Silvio Bopp.
Zudem startete er an diesem Wochenende noch beim Zwei-Stunden German-Endurance Cup zusammen mit zwei weiteren Fahrern, Lion Amersbach und Christian Laue. Es war ein spannendes Rennen, das das Team auf Rang 17 beendete.


Beim Rennen in Oschersleben sicherte sich Bernd Kreuzer (#14) in der Klasse Pro Superbike Legends in beiden Rennläufen jeweils den Tagessieg.

24.09.2020,   Georg Wolf für 50 Jahre Treue zum MSC Langnau gewürdigt

In der Mitgliederversammlung im Gasthof Schöre ehrte der MSC Langnau, Georg Wolf für seine 50-jährige Zugehörigkeit zum Verein. Georg Wolf trat am 1. September 1969 als Mitglied dem Verein bei, der am 1. August 1969 gegründet wurde. Damit ist Georg Wolf ein Mann der ersten Stunde, der bis heute den Verein tatkräftig unterstützt. Als Anerkennung seiner Verdienste um den Verein überreichte ihm die erste Vorsitzende Andrea Kreuzer eine Ehrenurkunde und die Ehrennadel in Gold.

Vorsitzende Andrea Kreuzer, Schriftführer Uli Biessenberger, Jugendleiter Philip Lanz und Kassenverwalter Hans Baumann gaben ihre Berichte ab. Kassenprüfer Josef Renz und Andreas Löw bescheinigten der Vorstandschaft sowie Kassenverwalter eine einwandfreie Arbeit und empfahlen der Versammlung die Entlastung. Diese erfolgte einstimmig.
„Das Vereinsjahr 2020 war für den MSC Langnau wegen der Corona Pandemie ein schwieriges Jahr. Die traditionelle Motorradweihe am Ostermontag und auch das für den Tag der Deutschen Einheit, 3. Oktober, geplante Simsonrennen mussten abgesagt werden.
Auch die Aktivitäten der Clubfahrer waren in der Saison 2020 auf ein Minimum reduziert. Nur wenige Veranstaltungen konnten durchgeführt werden.
Der MSC hofft nun, dass 2021 sowohl der Infostand auf der Motorradwelt Bodensee, die Motorradweihe sowie das Simsonrennen wieder organisiert werden können.


Seit 50 Jahren hält er dem MSC Langnau die Treue: Georg Wolf wurde für seine 50-jährige Mitgliedschaft im MSC Langnau geehrt. Von links: Georg Wolf, Andrea Kreuzer (Vorsitzende)